Sicherheitskräfte

Zwei Systeme, ein Prinzip: Verzögerung durch Reibung. Zwischen Bremsgummi und Felge hier, zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe dort.

Felgenbremsen gab es praktisch schon immer, Scheibenbremsen kamen zuerst mit den Mountainbikes, in einem zweiten Schub mit den schweren Elekrovelos. Bei beiden Velotypen macht die Scheibenbremse Sinn: Sie ist besser dosierbar, entwickelt mit vergleichsweise wenig Druck auf den Bremshebel eine starke Bremskraft, spricht auch bei Nässe und Verschmutzung sofort an.

Aus Gewichtsgründen war die etwas schwerere Scheibenbremse für Rennvelos lange Zeit keine Option – bis die Carbonfelgen kamen. Die vertragen sich nicht gut mit der Felgenbremse, die das teure Material abschleift und bei Nässe nicht wirklich funktioniert. So hielt die Scheibenbremse Einzug in den Rennbereich, aus dem sie heute nicht mehr wegzudenken ist. Nicht nur, dass das die Vorteile von Carbonfelgen voll zum Tragen bringt, sondern in erster Linie der wichtigste Funktion der Bremse wegen: Es geht um die Sicherheit. Auch – oder vor allem! – wenn am Limit gefahren wird.



JavaScript ist entweder deaktiviert oder wird von Ihrem Browser nicht unterstützt.
Bitte aktivieren sie JavaScript um diese Website anzeigen zu können.