Zahn um Zahn

Die Übersetzung bestimmt die Strecke, die mit einer Kurbelumdrehung zurückgelegt wird.

Die am häufigsten verwendete und am feinsten abgestufte Übersetzung ist die Kettenschaltung mit mehreren Ritzeln an der Hinterradnabe und zwei Kettenblättern an der Tretkurbel. Für Rennvelos bieten die führenden Komponentenhersteller Sram, Campagnolo und Shimano aktuell ausschliesslich 22-Gang-Schaltungen an: zwei Kettenblätter vorn und eine 11er Kassette hinten. Die individuell auswählbare Anzahl Zähne bei Kettenblättern und Ritzeln ermöglicht eine Schaltung, die präzise auf persönliche Bedürfnisse abgestimmt ist.

Standard bei den Mountainbikes sind zwei Kettenblätter und elf Ritzel, also 22 Gänge – mit einem am leichtest zu tretenden Gang von knapp über einem Meter Fahrstrecke pro Kurbelumdrehung. Je nach Verwendung und Anforderungen wird heute auch nur ein Kettenblatt montiert, in Kombination mit elf oder zwölf Ritzeln.

Ein Ritzelrechner zeigt alle Details unterschiedlich ausgelegter Kettenschaltungen:


Alternativ kommt heute wieder zunehmend die traditionelle kompakte Nabenschaltung zum Einsatz. In modernsten Ausführungen mit acht bis 14 Gängen, problemlos zu bedienen, wartungsarm. Gute Argumente für City- und Trekkingbiker, die zuverlässige Einfachheit schätzen.



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